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Meine Vision

Selters ist für mich mehr als ein Ort, es ist Heimat.
Und Heimat verdient Einsatz.
Niederselters
Eisenbach
Münster
Haintchen
Ich möchte, dass Selters eine Gemeinde ist, in der sich alle gehört und eingebunden fühlen. Eine Gemeinde, die nachhaltig denkt, transparent handelt und miteinander entscheidet.

Damit das gelingt, braucht es Vertrauen zwischen Bürgermeister, Gremien, Verwaltung und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern. Dieses Vertrauen will ich stärken mit ehrlicher und transparenter Kommunikation, Bürgernähe, die gelebt wird und pragmatischem Handeln.

Ich bin überzeugt: Wenn wir gemeinsam anpacken, können wir viel bewegen.

Ein starkes (Rathaus-)Team für eine starke Gemeinde

Ein ganz wesentlicher Aspekt meiner Arbeit und meines Verständnisses von kommunaler Verwaltung ist die Überzeugung, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde (Verwaltung, Bauhof, Forst, Schwimmbad etc.) eine gemeinsame Einheit, ein echtes Team bilden. Eine Verwaltung kann nur dann nachhaltig leistungsfähig sein, wenn sie geschlossen, abgestimmt und vertrauensvoll zusammenarbeitet.


Ein starkes Team ist das Herz jeder funktionierenden Verwaltung. Deshalb setze ich mich als Bürgermeister für eine Kultur ein, in der Zusammenarbeit selbstverständlich, Wertschätzung spürbar und Entwicklung möglich ist.

Hier möchte ich ansetzen: mein Ziel ist es, ein gut funktionierendes und kollegiales „Gemeindeteam“ aufzubauen. Dabei ist es für mich von zentraler Bedeutung, jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter mit Respekt, Wertschätzung und auf Augenhöhe zu begegnen. Nur so kann eine Kultur entstehen, in der Zusammenarbeit nicht nur Pflicht, sondern Selbstverständnis ist. Meine langjährige Erfahrung in leitenden Funktionen möchte ich bewusst einbringen, um Strukturen zu schaffen, in denen Motivation, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung wachsen können.

Darüber hinaus halte ich es für unverzichtbar, den Beschäftigten klare Perspektiven zu eröffnen. Sie müssen offen, ehrlich und transparent über Entwicklungsmöglichkeiten informiert werden und nach Möglichkeit die Chance erhalten, sich persönlich sowie fachlich weiterzubilden. Eine Verwaltung lebt von den Menschen, die in ihr arbeiten und deshalb sollten diese auch die Möglichkeit haben, ihre Stärken einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln.

 

In den vergangenen Jahren war unsere Kommune jedoch mit einer hohen Personalfluktuation konfrontiert. Aus den unterschiedlichsten Gründen haben langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über viele Jahre hinweg ein wertvolles Fachwissen und umfassende Erfahrung aufgebaut haben, den Arbeitgeber gewechselt. An ihre Stelle traten neue Kolleginnen und Kollegen, die oftmals keine ausreichende Einarbeitungsphase erhielten. Dies führte dazu, dass gewachsene Abläufe ins Stocken gerieten und Arbeitsprozesse, die in einer Verwaltung reibungslos ineinandergreifen müssen, nicht mehr optimal funktionierten. Gerade für eine kleinere kommunale Verwaltung wie Selters (Taunus) bringen solche Veränderungen erhebliche Herausforderungen mit sich.

Das möchte ich erreichen:

Zusammenarbeit & Teamgeist stärken
  • Eine Verwaltung, die als Einheit denkt und handelt und ein „Wir Gefühl“ etablieren
  • Teamgeist fördern durch Austausch, gemeinsame Ziele und gegenseitige Unterstützung
  • Eine Kultur der Zusammenarbeit auch über die Grenzen unserer Kommune hinaus und im Austausch mit anderen Gemeinden
Kommunikation auf Augenhöhe
  • Feedbackkultur leben: offen, ehrlich und respektvoll
  • Wertschätzung zeigen durch Anerkennung, Vertrauen und klare Kommunikation
Entwicklung ermöglichen
  • Persönliche und fachliche Weiterbildung durch Schulungen, Seminare und digitale Lernangebote
  • Stärken erkennen und gezielt fördern
  • Verantwortung ermöglichen statt nur Aufgaben zu verteilen
Moderne Strukturen & digitale Werkzeuge
  • Verwaltungsarbeit erleichtern durch den sinnvollen Einsatz digitaler Tools
  • Interne Kommunikation verbessern, z. B. durch gemeinsame Plattformen
  • Prozesse gemeinsam praxisnah und effizient gestalten

Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den von den Bürgern gewählten Vertretern (Gemeindevertreter, Ortsbeiräte)

Politik lebt vom Miteinander und nicht vom Gegeneinander. In einer Gemeinde wie Selters, in der Menschen sich kennen, sich begegnen und gemeinsam Verantwortung tragen, muss auch die politische Arbeit von Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit geprägt sein.

Mir ist es ein großes Anliegen, auf alle im Selterser Parlament vertretenen politischen Gruppierungen aktiv zuzugehen und einen offenen, transparenten und respektvollen Dialog zu führen. Denn nur wenn wir gemeinsam beraten, bereit sind Kompromisse einzugehen, gut vorbereitet entscheiden und transparent kommunizieren, entsteht Vertrauen.

Der Bürgermeister hat hierbei aus meiner Sicht eine Schlüsselrolle. Er ist Moderator, Vermittler und Impulsgeber zugleich. Er trägt Verantwortung dafür, dass Diskussionen auf einer sachlichen Ebene geführt, Informationen rechtzeitig und vollständig bereitgestellt und Entscheidungsprozesse gut vorbereitet werden. Damit wird die Grundlage dafür geschaffen, dass das Parlament konstruktiv zusammenarbeiten kann.

In unserer Gesellschaft ist zweifellos ein gewisses Maß an Politikverdrossenheit zu spüren. Diese lässt sich nicht allein den ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitikern anlasten, im Gegenteil, gerade in einer ländlich geprägten Kommune wie Selters leisten die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger einen wertvollen Beitrag. Dennoch haben wir hier einen wichtigen Hebel, um dem Eindruck entgegenzuwirken, Politik sei abgehoben oder ineffektiv. Wenn wir Beschlüsse auf Grundlage einer guten Vorbereitung, einer engen Abstimmung und möglichst breiter Mehrheiten fassen, entsteht in der Öffentlichkeit ein anderes, positives Bild von Politik. Genau dafür möchte ich mich einsetzen.

Das Spielplatzkonzept von Niederselters verdeutlicht, dass parteiübergreifende Kooperation und die Bereitschaft zu Kompromissen der Schlüssel zu guten Lösungen sind.

Entscheidend ist außerdem, dass die gefassten Beschlüsse und die positiven Ergebnisse einer solchen Zusammenarbeit auch nach außen getragen werden. Die Menschen in unserer Gemeinde haben ein Recht darauf zu erfahren, was in ihren Gremien erarbeitet und beschlossen wurde. Dabei dürfen nicht nur Probleme und Konflikte in den Vordergrund gestellt werden, vielmehr sollten wir aktiv darüber informieren, welche Fortschritte und Lösungen erzielt wurden. So können wir deutlich machen, dass Politik nichts Belastendes oder „Schlechtes“ für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet, sondern, dass sie ihre Interessen vertritt, ihr Lebensumfeld gestaltet und für konkrete Verbesserungen sorgt. Das wäre ein Gewinn für die gesamte Gemeinde.

 

Das möchte ich erreichen:

Dialog auf Augenhöhe im Parlament fördern
  • Frühzeitige Einbindung aller Fraktionen bei wichtigen Themen durch gemeinsame Vorbereitung, Hintergrundgespräche und transparente Informationsweitergabe
  • Moderierte Gesprächsformate wie Fraktionsrunden oder Themenwerkstätten, um sachliche Diskussionen zu ermöglichen
  • Breite Mehrheiten anstreben durch Kompromissbereitschaft und gemeinsame Zieldefinition
Politikverdrossenheit aktiv begegnen
  • Ergebnisse sichtbar machen durch regelmäßige Bürgerinformationen zu Beschlüssen, Fortschritten und Projekten
  • Erfolge betonen statt nur Probleme,  z.B. durch Pressearbeit und Social Media
  • Beteiligung ermöglichen, z.B. durch Bürgersprechstunden, digitale Umfragen
Rolle des Bürgermeisters bewusst gestalten
  • Als Moderator Diskussionen leiten, Konflikte entschärfen und gemeinsame Lösungen fördern
  • Als Vermittler zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft Brücken bauen
  • Als Impulsgeber neue Ideen einbringen, Prozesse anstoßen und Verantwortung übernehmen
Öffentlichkeitsarbeit stärken
  • Transparente Kommunikation über alle Kanäle: Website, Selterser Kurier, Social Media, Veranstaltungen
  • Bürgernähe leben: zuhören, erklären und einbeziehen

Selters braucht keine großen Versprechungen, sondern Ergebnisse

Seit Jahren stehen wichtige Vorhaben im Haushaltsplan, doch ihre Umsetzung bleibt aus oder geht nur zögerlich voran. Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen, Prioritäten zu setzen und mit kluger Planung sowie gezielter Förderung das umzusetzen, was längst beschlossen wurde. Mit meiner Erfahrung, Verlässlichkeit und einem klaren Blick für das Machbare möchte ich dafür sorgen, dass Selters wieder vorankommt.

Gerade jetzt ist es jedoch entscheidend, dass wir uns auf das Umsetzen bereits beschlossener Maßnahmen konzentrieren, anstatt neue Luftschlösser zu bauen. Die finanzielle Situation ist, wie in vielen anderen Kommunen auch, angespannt. Deshalb gilt es, verantwortungsvoll mit den vorhandenen Mitteln umzugehen und gleichzeitig maximale Fördermöglichkeiten zu nutzen, um dringend notwendige Projekte auf den Weg zu bringen.

Einige zentrale Themen möchte ich besonders hervorheben:

  • Wasserversorgungskonzept: Die nachhaltige Sicherung einer qualitativ hochwertigen Trinkwasserversorgung für alle vier Ortsteile ist ein Zukunftsthema von höchster Priorität. Hier gilt es, ein tragfähiges Konzept zu beschließen und zügig in die Umsetzung zu bringen.
  • Gewerbegebiet „In der Oberau“ in Niederselters: Dieses Projekt ist entscheidend für die wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gemeinde. Es schafft neue Arbeitsplätze, stärkt die örtliche Wirtschaft und sorgt langfristig für zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen, die unseren Haushalt entlasten.
  • Sicherheit und Katastrophenschutz: Unsere Feuerwehren leisten einen unverzichtbaren Beitrag beim Schutz vor Hochwasser, Starkregen, Bränden und anderen Gefahren. Sie müssen von uns als Gemeinde umfassend unterstützt werden, damit sie den immer höher werdenden Anforderungen gerecht werden können.
  • Klimaschutz und erneuerbare Energien: Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie der Ausbau erneuerbarer Energien sind Themen, die auch in Selters intensiv diskutiert werden. Hier möchte ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern praktikable Lösungen entwickeln, die ökologisch sinnvoll und finanziell tragfähig sind.
  • Soziale Infrastruktur: Ein besonderes Augenmerk verdient der soziale Bereich. Unsere Kindertagesstätten leisten wertvolle Arbeit, indem sie die Kleinsten auf ihrem Lebensweg begleiten und fördern. Diese Einrichtungen müssen wir nicht nur erhalten, sondern auch weiterentwickeln. Gleiches gilt für die Unterstützung unserer Mittelpunktschule, die eine zentrale Rolle für die Bildung und Zukunftschancen der jungen Generation einnimmt. Ebenso wichtig ist es, den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in unserer Gemeinde ein gutes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dazu gehören nicht nur passende Wohn- und Betreuungsangebote, sondern auch Begegnungsmöglichkeiten, die den sozialen Austausch fördern und Einsamkeit entgegenwirken.

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere konkrete Anliegen und Themen, die den Menschen in Selters am Herzen liegen. Ich nehme diese Themen ernst, die Sie persönlich an mich herantragen oder in meiner Umfrage anregen. Auch diese möchte ich gemeinsam mit Ihnen anpacken, wie z.B. mehr Verkehrssicherheit, bessere Parkplatzlösungen, Mobilität, etc.

Mir geht es nicht darum, das „Blaue vom Himmel“ zu versprechen. Vielmehr setze ich auf Realismus, Verlässlichkeit und solides Wirtschaften. Mit kluger Planung, maximaler Ausschöpfung von Fördermöglichkeiten und einer zielgerichteten Umsetzung möchte ich erreichen, dass die anstehenden Herausforderungen nicht länger aufgeschoben, sondern entschlossen angegangen werden.

Mit meiner langjährigen Führungserfahrung und meinem umfangreichen Wissen in der Steuerung und Realisierung unterschiedlichster Projekte werde ich dafür sorgen, dass diese Vorhaben zügig und effizient umgesetzt werden. Eine klare Koordination innerhalb der Verwaltung, in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeindevorstand, ist dabei der Schlüssel zu einer erfolgreichen Realisierung für eine Gemeinde, die ihre Aufgaben bewältigt und gleichzeitig die Zukunft fest im Blick hat.

Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern

Seit Beginn meines Wahlkampfes lege ich großen Wert darauf, die Meinungen, Anliegen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger einzuholen, z.B. durch persönliche Gespräche und meine Umfrage. Mir ist es wichtig, zuzuhören, die Stimmungen in allen Ortsteilen aufzunehmen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in mein Handeln einfließen zu lassen. Nur so können wir auf einer breiten Basis Entscheidungen treffen, die die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen widerspiegeln.

Dabei möchte ich auch offen ansprechen, ein Bürgermeister kann nicht zu allem „Ja“ sagen. Manche Wünsche oder Ideen lassen sich aufgrund rechtlicher, finanzieller oder organisatorischer Restriktionen nicht umsetzen. Ein verantwortungsvoller Bürgermeister muss abwägen, Prioritäten setzen und im Rahmen seiner Möglichkeiten handeln. Zudem liegt nicht jede Entscheidung allein in seiner Hand, viele Aufgaben sind Sache der Gemeindevertretung oder des Gemeindevorstands, dessen Vorsitzender ich als Bürgermeister wäre. Gerade deshalb kommt es darauf an, offen zu kommunizieren, wie Entscheidungswege verlaufen, und die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar mitzunehmen.

Ich möchte ein Bürgermeister sein, der ansprechbar und nahbar ist. Jemand, dessen Türen nicht verschlossen bleiben, sondern der aktiv das Gespräch sucht, zuhört, vermittelt und respektvoll mit den Anliegen der Menschen, Vereine und den heimischen Gewerbetreibenden umgeht. Politik und Verwaltung müssen ihr Tun verständlich erklären, Erfolge transparent machen, aber ebenso offen die Grenzen kommunaler Einflussnahme aufzeigen.

Für einen besseren Informationsfluss möchte ich mich einsetzen und alle verfügbaren Kommunikationskanäle gezielt nutzen, den Selterser Kurier, die lokale Presse, die Gemeindehomepage, Social Media und, wo sinnvoll, auch direkte Veranstaltungen oder Bürgersprechstunden. Transparenz, Verständlichkeit und ein ehrlicher Dialog sind dabei die zentralen Leitlinien. Nur so kann das Vertrauen in die kommunale Politik gestärkt und das Gefühl vermittelt werden, dass jede Stimme zählt und gehört wird.

Das möchte ich erreichen:

Bürgernähe & Dialog
  • Frühzeitiges Einholen von Meinungen, Anliegen und Anregungen (Gespräche, Umfrage)
  • Stimmungen aus allen Ortsteilen aufnehmen und ins Handeln einfließen lassen
Verantwortung & Realismus
  • Kein pauschales „Ja“ zu allem, sondern realistische Abwägung von Wünschen und Möglichkeiten
  • Prioritäten setzen und im Rahmen der Möglichkeiten handeln
Kommunikation & Transparenz
  • Entscheidungswege offen und verständlich erklären
  • Informationsfluss verbessern durch Nutzung verschiedener Kanäle